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No Global? No Wrigley!
(September 2008)
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Haben Sie dieses Bild auch satt? Wrigley’s, so weit das Auge reicht. Ob in Berlin, London oder Jakarta Alternativen sind weltweit schwer zu finden.
Und weil es immer noch einen gibt, der größer ist, frisst der Riese Mars Inc. (vor allem bekannt für klebrig-süße Riegel) Wrigley für 23 Milliarden US-Dollar. Damit entsteht der weltweit größte Süßwarenkonzern. An der Transaktion ist maßgeblich der Börsen-Magnat Warren Buffett beteiligt, der mit einem geschätzten Privatvermögen von 62,4 Milliarden Dollar (Forbes, 2008) als der reichste Mensch der Welt gilt. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur drohenden One and Only Inc.
Wer eher kleine und regionale Strukturen schätzt, sollte nach Alternativen zu Wrigley’s-Produkten Ausschau halten:
Am bekanntesten sind die Kaubonbons und Kaudragees des Familienunternehmens VIVIL A. Müller GmbH & Co. KG aus Offenburg und der zuckerfreie Zahnpflegekaugummi „Vademecum Gum“ von Haribo. Auch bei Haribo wollte Warren Buffett im Mai 2008 einsteigen. Der 85jährige Inhaber Hans Riegel jedoch winkte ab.
In Apotheken der Bundesrepublik, Österreichs und der Schweiz gibt es außerdem das Kaugummi-Sortiment der in Frankfurt/Main ansässigen Firma „Baders Gesundheit“ (Inhaber: Ralf Bader). Hergestellt wird der zuckerfreie und für Diabetiker geeignete Kaugummi in der Schweiz. Darin enthalten ist der natürliche Zuckeraustauschstoff Xylit, der antibakteriell und zahnschützend wirkt.
Gerhard Frey